Autor: Marcel Burkhard

Die Würfel sind gefallen..

Pfadi Winterthur heisst der zweite Finalist neben Wacker Thun. Die Winterthurer besiegten im entscheidenden Spiel die Kadetten Schaffhausen Diskussionslos mit 35:28 und stehen zum zweiten Mal in Serie im Playoff Final. Auf der Seite von Schaffhausen ist es eine derbe Halbfinal Niederlage. Zum ersten Mal seit diesem Playoff Modus stehen die Rheinstädter nicht im Playoff Final.

Match Winner auf Seiten von Winterthur war Kevin Jud mit 11 Toren, sechs davon auf Siebenmeter. Mit diesem Sieg hat sich die Karriere von Marcel Hess um mindestens drei Spiele verlängert. Der neu in die Handball Hall of Fame aufgenommene  Flügelspieler beendet zum Ende der Saison 2017/2019 seine Karriere.

Wir gratulieren Pfadi Winterthur zum Finaleinzug und freuen uns auf hoffentlich faire und attraktive Finalspiele.

Beim anderen entscheidenden Spiel zwischen GC Amicitia Zürich und dem TV Endingen konnten sich die Stadt Zürcher durchsetzen. Somit steigt der TV Endingen nach nur einer Saison wieder in die Nationalliga B ab.

“High noon”..

“High noon” morgen in der  Zielbau-Arena  und in der Saalsporthalle. Unterschiedlicher könnten die beiden Spiele nicht sein. Aber in beiden Partien geht es um Alles: Siegen ist Pflicht!

Während in der Zielbau Arena Pfadi Winterthur und die Kadetten aus Schaffhausen um den Einzug in den Playoff Final kämpfen, geht es in der Saalsporthalle ums nackte Überleben. Wer verliert steigt ab.

In der Zielau-Arena dürfte Pfadi Winterthur etwas im Vorteil sein, nicht nur, weil sie vor eigenem Publikum spielen, sondern weil sie einen 0:2 Rückstand aufholen konnten. Das Spiel dürften wieder 1500 Besucherinnen und Besucher verfolgen, was zusätzliche Motivation geben dürfte.
Kadetten Schaffhausen seinerseits hat einen sicher geglaubten Sieg verspielt und hat nun das Messer an der Kehle. Was für die Kadetten spricht ist, dass sie bereits einmal einen Auswärtssieg erringen konnten.

Wir können gespannt sein. Morgen ab 17.00 auf Handballtv.ch

Im anderen Spiel sieht es ähnlich aus. GC Amicitia Zürich hat die ersten beiden Spiele  relativ deutlich verloren gegen den aktuellen Aufsteiger. In den letzten beiden Spielen konnten die Zürcher jedoch reagieren  und die Serie wieder ausgleichen.  Nun kommt es zum Showdown.

In beiden Spielen heisst es, verlieren verboten, egal für welche Mannschaft.

Sieg und Final..

Bevor ich etwas über das gestrige Spiel schreibe, möchte ich dem BSV Bern-Muri den höchsten Respekt aussprechen und ganz herzlich zu dieser Saison gratulieren. Es ist schön, wenn es zwei Vereine im Kanton Bern gibt, die an der Spitze des Schweizer Handball Sports mithalten können.

Der BSV Bern- Muri war im 3. Playoff Spiel kompett überfordert. Nicht dass die Stadt Berner schlecht gespielt hätten. Im Gegenteil. Aber Wacker Thun war eine Nummer zu gross gestern. Wenn einmal alles zusammen passt, dann sind die Oberländer schwer zu schlagen. Zwei Top Tormänner, eine perfekt organisierte Deffensive und torhungrige Offensiv-Leute legen ein perfektes Spiel auf den Hallenboden.

Jonas Dähler zeigte gestern wohl eines seiner besten Spiele, wenn nicht sogar das Spiel des Lebens. Mit 11 Toren wurde er auch zurecht zum Spieler des Abends gekürt. Diese Auszeichnung musste er, beziehungsweise durfte er mit Marc Winkler teilen. Auch ihm gelang mit 49% Save ein hervorragendes Spiel. Aber eigentlich hätte jeder dieser Spieler diese Auszeichnung verdient.

In dieser Verfassung ist es schwer, die Oberländer zu schlagen. Es war der 11. Sieg in Serie. Die Fans von Wacker Thun dürfen einmal mehr träumen. Man steht im Playoff Final. Der Unterschied zu den letzten Jahren: Dieses mal hat man ein Heimspiel mehr als der Gegner. Und in der Lachenhalle zu gewinnen, ist in dieser Saison ein Ding der Unmöglichkeit.

Noch einmal herzlichen Glückwunsch der Truppe von Martin Rubin zum Einzug in den Playoff Final und den Stadt Bernern zu einer hervorragenden Saison!

weiterer Sieg…

Mit dem 10. Sieg in Serie und dem wichtigen Auswärtssieg im Playoff Halbfinal im Derby gegen den BSV Bern-Muri haben die Berner Oberländer einen weiteren Grundstein in Richtung Final gelegt.

Seit nunmehr 10 Spielen ist Wacker Thun ungeschlagen, ja sogar Verlustpunkte los.  Mit einer solchen Motivation im Rücken zieht man das Glück auch einmal auf seine Seite. Wobei der Sieg gegen den Kantonsrivalen  aus der Stadt Bern nicht glücklich war. Er war verdient, berücksichtigt man die vielen Fehlentscheide der Unparteiischen. Wacker Thun hätte das Spiel schon früher entscheiden können.

So aber entstand eine richtig “geile” Derby Stimmung. Die 1150 Zuschauerinnen und Zuschauer bekamen Handball auf hohem Niveau geboten. Leider waren die Schiedsrichter nicht auf dem selben Niveau, und bei den Fans enstand eine zum Teil heftige Missstimmung.

Nichtsdestotrotz: Zum Schluss gewann wohl die Mannschaft, die den Sieg mehr wollte.

Ich möchte es aber nicht unterlassen, dem Gegner für diese tolle Leistung zu gratulieren. Zu einem solchen Spiel braucht es zwei Top Mannschaften und ein tolles Publikum. Und in der Mooshalle in Gümligen wurde beides geboten.

So machen Derbys Spass!!!!

Bild: Roland Peter

Sieg in der 3. Begegnung

Wacker Thun gewinnt auch das dritte Playoff 1/4 Finalspiel gegen den TSV Fortitudo Gossau verdient mit 35:27 und qualifiziert sich für die nächste Runde.

Beim dritten Spiel konnte sich Wacker Thun bereits früh mit drei bis vier Toren absetzen. So war der Sieg nie in Gefahr. Dennoch möchte ich es nicht unterlassen, den Spielern, dem Staff und den Fans für diese tolle Saison zu gratulieren. Gossau konnte sich zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte für eine Playoff Serie qualifizieren. Die Standing Ovation zum Schluss des Spiels von den Greenhornets gegenüber den Spielern von Gossau war respektvoll gegenüber einem tollen Gegner. Die Jungs auf dem Feld der Ostschweizer verdienen höchste Anerkennung! Ich freue mich schon auf nächste Saison, wenn wir diesen Gegner wieder in der Lachenhalle begrüssen dürfen. Nette und aufgestellte Jungs, die ihren Sport über alles lieben. Zudem eine sehr faire Mannschaft!

Zurück zum Spiel:

Match Winner für die Oberländer war Jonas Dähler mit 12 Toren. Abwesend waren Stefan Huwyler (verletzt) sowie Luca Linder. Lukas Uri von Deschwanden wurde lediglich für die 7-Meter eingewechselt. Wahrscheinlich wurden Kräfte geschont für die nächste Hürde, den Playoff Halbfinal gegen den BSV Bern-Muri oder den HC Kriens-Luzern.

Die Tendenz bei den Zuschauerzahlen zeigt ebenfalls nach oben. Waren es beim 1. Playoff 1/4 Finalspiel etwas mehr als 800 Zuschauerinnen und Zuschauer, fanden im 2. Heimspiel über 1100 Fans den Weg in die Lachenhalle.

Im 1/2 Final erwarten wir natürlich noch mehr Fans, hoffentlich dann alle in GRÜN!

Wir gratulieren auch den Kadetten aus Schaffhausen zur Halbfinal Qualifikation. Sie setzten sich in drei Spielen gegen den HSC Suhr-Aarau durch und erreichten so die Playoff 1/2 souverän. Ebenfalls in den Halbfinals steht Pfadi Winterthur. Sie setzten sich ebenfalls Diskussionslos gegen St. Otmar St. Gallen in drei Spielen durch.

Nun kommt es zwischen diesen beiden Mannschaften zum Giganten Duell. Wir sind gespannt, wer sich durchsetzen kann. Der Titelverteidiger? Oder doch der amtierende Cupsieger?