Autor: Marcel Burkhard

Cupspiel gegen St. Otmar

Cupspiel ist, wenn zwei Mannschaften sich bis aufs Letzte bekämpfen, zwei Schiedsrichter die versuchen, ihr Bestes zu geben, was heute nicht geklappt hat, und ein Publikum, das kurz vor einem Herzinfarkt steht.

So geschehen heute in der Lachenhalle im Cupspiel Wacker Thun gegen TSV St. Otmar St. Gallen.

Vor nur 590 Zuschauerinnen und Zuschauer gewannen die Oberländer gegen die Ostschweizer mit 43 : 40. Die Zuschauer, die nicht Live in der Halle waren, haben mit Sicherheit etwas verpasst.

Das Spiel verlief sehr ausgeglichen. Wacker Thun konnte bis 3 Tore vorlegen, musste diese aber stets wieder einbüssen. Beide Mannschaften spielten auf dem selben Niveau. So erstaunt es nicht, dass es zur Pause 15 : 15 stand.

Nach der Pause ging es im gleichen Tempo weiter. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. In der 44. Minute Schoss Benjamin Geisser seine Mannschaft zum ersten Mal in Führung. Anschliessend war es Wacker Thun, die dem einen Tor hinterher jagten. Und es blieb dramatisch. Eine Sekunde vor Schluss erzielte Max Höning der Ausgleich für St. Otmar St. Gallen, und die Oberländer mussten in die Verlängerung. Hier gelang Wacker Thun der bessere Start. Nach gut zwei Minuten lag man mit drei Toren im Vorsprung. Bis zur Pause der ersten Verlängerung konnte man zwei Tore Vorsprung retten. In der Folge verlor man diese jedoch wieder und geriet mit einem Tor in Rückstand.

Es wäre nicht ein Cupspiel, wenn es jetzt fertig wäre. Nein! Es ging in die zweite Verlängerung. Und diese verlief bis zur 8. Minute (78.) ausgeglichen, eher Wacker Thun zwei technische Fehler der Gegner ausnutzen konnte und vorentscheidend mit 43 : 40 in Führung ging.

Es war ein  absoluter Cup Knaller. Aufgeheizte Stimmung, zwei Mannschaften, die unbedingt die nächste Runde erreichen wollten und zwei Schiedsrichter, die ihre Sache auch dazu taten.

Topscorer von Wacker Thun war Nicolas Suter mit 11 Treffern. Jedoch muss man auch einem anderen Spieler ein Lob aussprechen: Reto Friedli öffnete die Räume und kämpfte zum Schluss noch mit einer Verletzung um die letzten Tore.

Zum Schluss sind wohl beide Mannschaften Verlierer. St. Otmar St. Gallen wegen dem Cup-Aus, Wacker Thun verlor innert Wochenfrist bereits den 3. Spieler durch eine Verletzung. Ron Delhees wünschen wir auf diesem Weg alles Gute und möglichst schnelle Genesung. Auch Reto Friedli ist angeschlagen, auch ihm wünschen wir möglichst schnelle Genesung.

Somit sind mit Luca Linder, Jonas Dähler, Ron Delhees, Nicolas Raemy vier Leistungsträger verletzt. Sollte auch noch Reto Friedli ausfallen, dürfte es in Zukunft schwierig werden.

Zumindest konnte Marc Winkler heute wieder ins Geschehen eingreifen, Welcome back!

Gratulation der ganzen Mannschaft zu dieser Leistung!

Hopp Wacker

 

Déjà-vu in Gümligen

Wacker Thun verliert in der Championsleague gegen Ademar Leon mit 25 : 26.

Wie schon gegen Elverum Handball und Dinamo Bucuresti verlieren die Berner Oberländer mit nur einem Tor Differenz. Zwar ist dies sehr ärgerlich, jedoch hat die Truppe um Trainer Martin Rubin eine tolle Reaktion auf die heftige Niederlage gegen St. Otmar St. Gallen gezeigt.

Zudem müssen die Oberländer auf Luca Linder, Jonas Dähler, Nicolas Raemy und Marc Winkler verzichten die allesamt verletzt sind.

Wacker Thun zeigte bisher in allen Championsleague Spielen, dass sie mir den europäischen Mannschaften mithalten können. Verdient hätten die Jungs mindestens einen weiteren Punkt oder sogar den ersten Sieg in der Vereinsgeschichte in einem Championsleague Spiel.

So viel Kampfgeist sollte belohnt werden und ich bin mir sicher, dass dieser Sieg noch in dieser Saison zur Realität wird.

Trotz Niederlage:

Gratulation zu dieser Leistung! Kopf hoch!
Hopp Wacker

Erste Saisonniederlage…

Die erste Niederlage in der laufenden Saison für Wacker Thun ist Tatsache.

Die Niederlage ist schnell analysiert:

Zu viele technische Fehler (12), zu viele Strafen (7x 2′) und zu tiefe Wurfquote (44%). Hinzu kommen noch zu viele Fouls (total 7 Strafstösse), womit die deutliche Niederlage von 33 : 19 erklärt sein dürfte.

Die Auswirkungen:

Erste Saisoniederlage in der Meisterschaft, von der Tabellenführung auf den 5. Rang und nur noch 4 Punkte (bei einem Spiel mehr) Vorsprung auf die Abstiegsrunde. Aber da wir ja bekanntlich immer optimistisch sind, sind es eben auch nur zwei Punkte zum 1. Rang.

Bereits am nächsten Mittwoch geht es National gegen den gleichen Gegner im Schweizer Cup weiter. Da bietet sich die Revanche….

Kopf hoch! Es geht weiter!

Hopp Wacker

Ich versuchte, die letzte so deutliche Niederlage ausfindig zu machen, konnte jedoch keine ähnliche finden.

weitere unglückliche Niederlage…

Und wieder verliert Wacker Thun unglücklich in der  Championsleague mit 29 : 30.

Ein Teil Grund dürften die doch wieder zu viele Bankstrafen sein. Sieben Mal spielten die Oberländer in Unterzahl. Hinzu kamen zu viele Fehlpässe. Ebenfalls ein Problem sind die zu viele Fehlschüsse. Allein Philip Holm vergab 6 von seinen 10 Versuchen.

Nach dem Ausgleich vier Sekunden vor Schluss dufte man eigentlich mit dem gewonnen Punkt zufrieden sein. Dass die Norweger jedoch noch den Siegtreffer erzielen würden, damit rechnete wohl niemand.

Die Gruppe D wäre eigentlich sehr ausgeglichen. Jedoch vergab Wacker Thun zu viele Punkte. Zum Beispiel verlor man gegen Bukarest sehr unglücklich, wie auch heute gegen Elverum. Gegen die Finnen Cocks gewann man zwar ein Punkt, hätte aber auch gewinnen können. So belegt man in der Gruppe den letzten Platz, könnte jedoch zweiter oder dritter sein.

Nichtsdestotrotz: Für Wacker Thun zählt die Meisterschaft, was auch gut ist. Auf Nationaler Ebene belegt man immer noch den ersten Rang und ist in allen bisher gespielten Partien unbesiegt.

Topscorer für die Oberländer war einmal mehr Ron Delhees mit sechs Toren. Damit ist er immer noch der erfolgreichste Torschütze der ganzen Championsleague.

Am nächsten Samstag geht es gleich weiter in der Championsleague. Wieder dürfen sich die Schweizer Handball Fans auf ein Heimspiel in der Mobiliar Arena in Gümligen freuen. Zu Gast werden die Spanier aus Ademar Leon sein. Neben einem Sieg erreichten die Spanier ein Unentschieden und kassierten eine Niederlage. Die Niederlage mussten sie ebenfalls gegen Elverum hinnehmen, das Unentschieden holten die Spanier ebenfalls gegen Cock.

Einziger Unterschied ist der Sieg gegen Bukarest. Da verlor Wacker ja bekanntlich sehr unglücklich mit 35 : 34.

Wir freuen uns wieder auf europäischen Top Handball am 13. Oktober um 17.30 und hoffen, noch etwas mehr als 880 Zuschauerinnen und Zuschauer begrüssen zu dürfen.

Glückwunsch der Mannschaft trotz Niederlage zu dieser tollen Aufholjagd.

Hopp Wacker

 

Niederlage im 3. CL Spiel

Knappe Niederlage im 3. Championsleague Spiel gegen Dynamo Bukaresti.

Wacker Thun verliert nach einer starken Aufholjagd mit 35 : 34 (19 : 14).

Grund für die Niederlage dürfte wohl in der ersten Halbzeit zu suchen sein. Während das Heimteam 79% der Schüsse ins Tor brachte, erreichte Wacker Thun in der ersten Halbzeit nur 64%. Dies konnte in der zweiten Halbzeit korrigiert werden und die Berner Oberländer erreichten sogar die bessere Treffer Quote zum Schluss mit 76% gegenüber Bukarest mit 73%.

Ein weiterer Punkt dürfte einmal mehr die Verwandlung der Strafstösse sein. Zu Beginn der Saison noch hervorragend, sank die Treffer Quote massiv. Wie schon im letzten Spiel gegen GC Zürich, damals vier Fehlversuche, wurde auch heute wieder ein Strafstoss verschossen. Bukarest hingegen konnte alle seine drei 7M verwandeln. Auch in der 2 Minuten Statistik weist Wacker Thun deutlich mehr Strafen auf als der Gegner. Die Mannschaft von Martin Rubin erhielt mit 6 Bankstrafen doppelt so viele wie die Rumänen.

Jedoch ist dieses Spiel, trotz der Niederlage, aus einer positiven Sicht zu sehen. Unsere zwei Neuzugänge Ron Delhess und Philip Holm vermochten zum ersten Mal in dieser Saison so richtig zu überzeuten. Ron Delhees erreichte aus 11 Torschüssen 10 Treffer, Philip Holm aus 10 Schüssen 7 Treffer. Sie waren die erfolgreichsten Torschützen des Teams, Ron Delhees sogar des Spiels.

Das stimmt natürlich zuversichtlich für den weiteren Verlauf der Meisterschaft. Die Frage ist nur, können die Oberländer den Stress der Reiserei und die vielen Spiele ohne Probleme verarbeiten. Und zu hoffen ist, dass durch diese vielen Spiele nicht noch mehr Spieler eine Verletzung davon tragen.

Trotz Niederlage gratuliere ich unseren Jungs zu dieser hervorragenden Leistung.

HOPP WACKER