Punkt in der Championsleague…

Punkt gewonnen oder Punkt verloren? Auf jeden Fall hätte Wacker Thun zwei Punkte verdient. Zwar lagen die Berner Oberländer bis zur Pause mit vier Toren im Rückstand, zeigten aber, was es heisst, zu kämpfen. Die Rubin-Truppe kämpfte sich Minute um Minute näher an den finnischen Meister heran, bis schliesslich der Ausgleich folgte. Meiner Meinung nach wäre sogar noch mehr drin gelegen, doch fragwürdige Entscheide der beiden Unparteiischen aus Mazedonien verhinderten dies wohl.

Nichtsdestotrotz: Wacker Thun zeigte eine hervorragende und kämpferische Leistung und verwöhnte die 520 Zuschauerinnen und Zuschauer mit tollem Handball und einem Punkt in der Championsleague. Mit einer solchen Leistung dürfen wir uns auf den einen- oder anderen Punkt mehr freuen.

Was leider nicht so toll war ist der Zuschaueraufmarsch. 520 begeisterte Handball Fans fanden den Weg in die wunderschöne Mobiliar Arena in Gümligen. Wacker Thun, aktueller Schweizer Handball Meister, spielt in der Championsleague und die Fans erscheinen nicht. Das ist sehr schade. Hier treffen hochkarätige Handball Teams aufeinander. Diese Möglichkeit, verschiedene Landesmeister auf hohem Niveau zu sehen, kommt vielleicht nicht so schnell wieder.

Es wäre also zu wünschen, wenn beim nächsten Heimspiel in der EHF Championsleague mehr Fans unsere Mannschaft unterstützen würde. Vielleicht reicht es dann auch zu einem Sieg.

Fazit zum ersten Satz, hat Wacker Thun ein Punkt gewonnen oder ein Punkt verloren? Wacker Thun hat ganz klar heute ein Punkt gewonnen!

Herzlichen Glückwunsch der ganzen Mannschaft zu dieser grandiosen Leistung!

Erster Sieg der Saison

Wacker Thun gewinnt das erste Heimspiel der neuen Saison gegen ein sehr starkes Pfadi Winterthur mit 34 : 33.

Das Spiel war sehr intensiv und hochstehend. Der Sieg hätte auf beide Seiten fallen können. Die ersten Minuten gehörten der Heimmannschaft. Dank Flavio Wick gerieten die Oberländer nicht in Rückstand und konnten bis zur 4. Minute ein +2 notieren.

In den folgenden Minuten kamen die Eulachstädter besser ins Spiel und erzielten vier Tore in Serie. Eine wichtige Rolle spielte dabei Roman Sidorovicz, der kaum unter Kontrolle gebracht werden konnte. Bis zur 20. Minute verlief das Spiel sehr ausgeglichen. Anschliessend konnte Wacker Thun die Führung wieder übernehmen. Man fand ein Mittel gegen Roman Sidorovicz, er wurde Mann gedeckt.

Das bereitete Pfadi Winterthur mehr Mühe als gedacht. Sie fanden nicht so schnell ein Rezept und Wacker konnte bis zur Pause eine 19 : 17 Führung erarbeiten.

Obwohl Wacker Thun zwischenzeitlich mit vier Toren in Vorsprung lag, wurde es gegen Ende des Spiels noch einmal hoch spannend. Pfadi Winterthur verkürzte den Abstand Tor um Tor und 20 Sekunden vor Schluss stand es 33 : 33 Unentschieden.

Nicolas Raemy, mit Total 9 Toren Spieler des Abends, erzielte acht Sekunden vor den entscheidenden Siegtreffer.

Somit gelang die Revanche auf die deutliche Supercup Niederlage in beeindruckender Manier.

Hatte man nach dem Supercup etwas Angst um die Mannschaft, so konnte man heute eindrücklich sehen, dass die Jungs auf einem guten, sogar sehr guten Weg sind. Die neuen Spieler haben sich sehr gut integriert, die Ergänzungsspieler liefern Top Spiele ab und mit Ivan Wyttenbach hat Wacker Thun nun sogar einen Top 7-M Schütze.

 

So darf es ruhig weiter gehen.

Herzliche Gratulation der Mannschaft zu diesem tollen Spiel und den meiner Meinung nach verdienten 2 Punkte.

Pfadi gewinnt Supercup

Wie im Vorjahr geht Wacker Thun als Verlieren vom Feld. Und das sehr deutlich, wie auch im letzten Jahr.

Wacker hatte nie eine Chance, Pfadi auch nur annähernd in Bedrängnis zu bringen. So war der Sieg der Eulachstädter hoch verdient. Auf Seiten von Pfadi Winterthur vermochte Roman Sidorovicz mit 6 Toren zu überzeugen. Bei Wacker Thun war dies der Ergänzungsspieler Iwan Wyttenbach vom TV Steffisburg.

Auf den ersten Blick könnte man ein wenig Angst haben um die neu formatierte Mannschaft von Martin Rubin. Jedoch begann die letzte Saison genau so, und was zum Ende der Saison herausschaute, war der Meistertitel. Damit darf man in diesem Jahr jedoch nicht rechnen, hat die Mannschaft aus dem Oberland hochkarätige Abgänge zu verzeichnen:

Lenny Rubin spielt ab dieser Saison beim Bundesligist HSG Wetzlar. Beim Saisonstart zeigte er, warum Wetzlar unseren 206 cm Mann wollte. Er gewann mit seiner Mannschaft das Auftaktspiel gegen SG BBM Bietigheim mit 24 : 21. Ein Drittel aller Tore erzielte Lenny Rubin.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Spiel.

Der zweite Abgänger, Lukas von Deschwanden, spielt seit dieser Saison bei TVB 1998 Stuttgart. Auch er konnte sein erstes Meisterschaftsspiel gewinnen und steuere zwei Tore bei. Samuel Rötlisberger gelang indes keine Tore.
Auch Uri und Samuel gratulieren wir herzlich zum gelungenen Start.

Nicht für Wacker, dafür für unsere Nationalmannschaft spielt Andy Schmid. Seine Löwen gewannen gegen den TBV Lemgo mit 28 : 21. Andy Schmid trug 6 Tore zum ungefährdeten Sieg bei. Andy Schmid konnte mit dem Gewinn des Supercups in Deutschland bereits seinen ersten Titel feiern.

Herzlichen Glückwunsch unseren Schweizer Spieler in der Bundesliga.

Die Würfel sind gefallen..

Pfadi Winterthur heisst der zweite Finalist neben Wacker Thun. Die Winterthurer besiegten im entscheidenden Spiel die Kadetten Schaffhausen Diskussionslos mit 35:28 und stehen zum zweiten Mal in Serie im Playoff Final. Auf der Seite von Schaffhausen ist es eine derbe Halbfinal Niederlage. Zum ersten Mal seit diesem Playoff Modus stehen die Rheinstädter nicht im Playoff Final.

Match Winner auf Seiten von Winterthur war Kevin Jud mit 11 Toren, sechs davon auf Siebenmeter. Mit diesem Sieg hat sich die Karriere von Marcel Hess um mindestens drei Spiele verlängert. Der neu in die Handball Hall of Fame aufgenommene  Flügelspieler beendet zum Ende der Saison 2017/2019 seine Karriere.

Wir gratulieren Pfadi Winterthur zum Finaleinzug und freuen uns auf hoffentlich faire und attraktive Finalspiele.

Beim anderen entscheidenden Spiel zwischen GC Amicitia Zürich und dem TV Endingen konnten sich die Stadt Zürcher durchsetzen. Somit steigt der TV Endingen nach nur einer Saison wieder in die Nationalliga B ab.

„High noon“..

„High noon“ morgen in der  Zielbau-Arena  und in der Saalsporthalle. Unterschiedlicher könnten die beiden Spiele nicht sein. Aber in beiden Partien geht es um Alles: Siegen ist Pflicht!

Während in der Zielbau Arena Pfadi Winterthur und die Kadetten aus Schaffhausen um den Einzug in den Playoff Final kämpfen, geht es in der Saalsporthalle ums nackte Überleben. Wer verliert steigt ab.

In der Zielau-Arena dürfte Pfadi Winterthur etwas im Vorteil sein, nicht nur, weil sie vor eigenem Publikum spielen, sondern weil sie einen 0:2 Rückstand aufholen konnten. Das Spiel dürften wieder 1500 Besucherinnen und Besucher verfolgen, was zusätzliche Motivation geben dürfte.
Kadetten Schaffhausen seinerseits hat einen sicher geglaubten Sieg verspielt und hat nun das Messer an der Kehle. Was für die Kadetten spricht ist, dass sie bereits einmal einen Auswärtssieg erringen konnten.

Wir können gespannt sein. Morgen ab 17.00 auf Handballtv.ch

Im anderen Spiel sieht es ähnlich aus. GC Amicitia Zürich hat die ersten beiden Spiele  relativ deutlich verloren gegen den aktuellen Aufsteiger. In den letzten beiden Spielen konnten die Zürcher jedoch reagieren  und die Serie wieder ausgleichen.  Nun kommt es zum Showdown.

In beiden Spielen heisst es, verlieren verboten, egal für welche Mannschaft.